Donnerstag, 26. Juli 2007

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Aufgrund fehlender Interessantheit (schreibt man das so?) ist diesmal der Intervall zwischen den Beiträgen etwas länger.
Die Arbeit war allerdings produktiv und interessant. Unter anderem war ich einen Tag in Bukarest und habe mich mit diversen Zeichnungen herumschlagen müssen. Ebendso hab ich wieder eine 11km Kontrollgang über ein Teilstück machen müssen. Bei 35°C im Schatten! Danach ist man durch. Aufgrund von schon vorhandener Bräune und Sonnencreme blieb mir ein stärkerer Sonnenbrand erspart. Wobei eine vorbräunung nur bedingt vor der Sonne schützt. Bei mir ist das zumindest so. Momentan sind die Temperaturen auf fast 40°C geklettert. In Bukarest hatte es schon über 40°, allerdings ist es dort schon wieder am abkühlen. Die Temperaturen lassen sich allerdings recht gut aushalten, was zum Teil an Gewöhnung und zum Teil an Klimaanlagen liegt. Wobei einen die Hitze dann wie ein Hammerschlag trifft, wenn man vor die Tür tritt. Und man natürlich aufpassen muss, sich keine Erkältung zu holen.
Die Wochenenden waren eher ruhig. Einmal essen gehen mit einem Kollegen der Geburtstag hatte. Der Wein tat seine Wirkung und ich warum 1 Uhr im Bett. Der Samstag war dann auch eher Öde. In der Disco bin ich mir vorgekommen wie im Kindergarten.
Leider war am Sonntag auch etwas schlechtes Wetter (Bewölkung, ieeeh!!), so dass es keinen Sinn gemacht hat an den Strand zu gehen.
Das nächste Wochenende war dann auch nicht wirklich Ereignisreicher. Den Freitag konnte sich keiner aufraffen etwas zu machen, lediglich kurz in der Kneipe was trinken. Was allerdings gut war, da ich am Samstag um 9 Uhr überraschend geweckt wurde, weil ich im Büro was machen sollte.
Am Abend veranstaltete Stefan dann eine kleine Grillparty mit echten fränkischen Bratwürsten, Sauerkraut und deutschem Brot. Alles frisch eingeflogen. Hat sehr lecker geschmeckt. Wie es sich für eine Grillparty gehört wurde auch kräftig gebechert. Danach hatte allerdings keiner mehr Lust irgendwas zu machen und ich war um 3 oder 4 daheim. (Logisch das keiner mehr Lust hatte nach der Party was machen)
Am nächsten Tag wollte ich eigentlich mit Stefan zum Strand. Aber leider reagierte er nicht auf Anrufe oder eine SMS. Wobei, eigentlich hat er doch reagiert. Um 18 Uhr abends, solang war er nämlich im Bett gelegen und hat gelitten *g*
Das nächste Wochenende und die darauf folgenden Woche waren deutlich interessanter.
Am Freitag waren wir zwar nur Siedler spielen, war aber trotzdem witzig. Der Samstag war richtig gut. Erst Mamaia am Strand. Es war die Hölle los. Am Abend sind wir erst in ne Kneipe und dann zu viert in eine Disco. Keine Ahnung wie sie hieß, wir nannten sie Pepsi Disco. Stefan meinte die soll letztes Jahr wohl ganz gut gewesen sein. Aber halt nur letztes Jahr. Zum einem kam ich mir alt vor, zum zweiten wurde sehr viel Manele gespielt. Mit entsprechendem Publikum. Olaf und Udo waren sehr fix weg. Allerdings ohne was zu sagen. Zu zweit sind wir dann weitergezogen und wollten schon abbrechen. Dann sind wir aber doch noch in einen kleinen, feinen, sehr edel aussehnend Strandclub Namens „Fiat Club“ gegangen. Die Musik war sehr angenehm, es war nicht zu voll, das Publikum auch sehr angenehm. Dazu kam noch das ehr quasi im Freien war, d.h. er hatte keine Wände. Dadurch war es auch nicht zu heiß.
Den Sonntag haben wir erst gegrillt und dann noch ne Runde Siedler gespielt. Endlich hab ich auch mal gewonnen und die Lästerreien haben ein Ende :)
Am Montag bin ich mit Udo mitgefahren und sollte die Vorbereitungen für die RPM anschauen. Durch die sehr heißen Temperaturen ergaben sich allerdings viele Probleme. Zum einen war die Hitze eine starke Belastung für die Arbeiter, einer musste zum Arzt. Des Weiteren besteht bei solch hohen Temperaturen die Gefahr, dass das Gleis sich seitwärts verschiebt. Dadurch, dass das Gleis ohne Fugen und nur mit Schweißnähten verarbeitet wird können die Längenänderungen nur durch Spannungen in der Schiene aufgenommen werden. Wenn die Spannungen zu hoch werden, zu wenig Schotter vorm Schwellenkopf liegt und dazu noch Vibrationen kommen kann es sein, dass das Gleis sich zur Seite schiebt um die Spannungen abzubauen. Da Vibrationen vor allem dann auftreten wenn ein Zug drüber fährt ist das natürlich sehr gefährlich. Und RPM verursacht natürlich auch Vibrationen.
Ein weiteres Problem ist dazu noch die Hitze in der Hydraulik. Am Montag hatte sie schon 80°C im Stand und bei 85°C schaltet sich die Maschine ab. Die Elektronik ist weniger ein Problem, da extra Klimaanlagen dafür vorhanden sind. Bei der Hydraulik geht das natürlich nicht. Durch die genannten Probleme wurde dann beschlossen die RPM nur nachts fahren zu lassen.
Natürlich wollten wir schauen das alles ordentlich klappt, wenn die RPM startet. Das sollte um 19 Uhr passieren. Natürlich passierte um 19 Uhr erstmal nichts. Also sind wir zum essen gefahren. Ursprünglich war geplant, in ein Restaurant in der Nähe zu gehen. Natürlich gab es auch da wieder Abstimmungsschwierigkeiten und so dauert es eine kleine Ewigkeit bis wir vor Ort waren. Und dann war das Restaurant natürlich zu. Also wollten wir dann erstmal heimfahren um später, wenn die RPM wieder läuft wieder rauszufahren. Natürlich änderte sich das wieder recht fix. Irgendwer hatte die tolle Idee nach Medgidia zu fahren um zu essen. Bei normalem Verkehr eine gut halbe Stunde fahrt von der jetzigen Position. War natürlich kein normaler Verkehr, weil aufgrund der Hitze der LKW Verkehr tagsüber verboten war. Somit dauerte die Fahrt dann eine Stunde. Wenigsten war das Restaurant recht gut. Und Medgidia hat sogar recht schöne Ecken. Hätte ich dem Kaff (mit allerdings 50000 Einwohnern) gar nicht zugetraut. Eine witzige Szene gab´s dann auch noch, irgendwann ertönte ein Brummen, wie von einem aufgemotzten 12 Zylinder Ferrari. Als wir uns dann umdrehten war es doch nur ein Dacia Pick Up. Dumm war nur, dass es so laut war das alle Autoalarmanlagen am Straßenrand losgingen. Alles in allem ein 1a Inferno.
Um 22.30 Uhr sind wir dann mit essen fertig gewesen und noch mal zu Baustelle gefahren. Hat sich natürlich alles etwas rausgezögert, auch wenn so eine Nachtbaustelle natürlich recht interessant ist. Um kurz vor zwölf sind wir dann aufgebrochen um heimzufahren. Logischerweise ist dann noch jemand eingefallen wieder umzukehren und nach ein paar Markierungen zu suchen. Natürlich wurde diese nicht gefunden, und Udo und ich waren ja auch tagsüber an der Baustelle und haben diese Markierungen auch gesehen, somit ereilte uns der Anruf wir sollten umdrehen und diese suchen. Auf die Idee von Taschenlampe ist da keiner gekommen. Wir haben die Markierungen natürlich recht schnell gefunden. Allerdings waren sie wirklich schlecht zu erkennen. Nachdem wir sie gefunden hatten sind wir allerdings nicht sofort heimgefahren, sondern haben noch etwas ausgeharrt. Warum, ging mir nicht sonderlich auf. Um ca. 1.30 Uhr sind Udo und ich dann tatsächlich heimgefahren, immerhin mussten wir beide am nächsten Tag wieder früh raus. Wie wir vor die Wohnung fuhren bellte ein Hund aus der Nachbarschaft noch unser Auto an, wie wir vorbeifuhren, und somit waren alle Hunde im Umkreis von 200m hellwach und am bellen. Hihi, immerhin konnten dann auch andere Leute nicht schlafen, nicht nur ich. Dumm war nur, dass die beiden Hunde bei uns in am Haus auch wach waren. Und die waren anscheinend so überdreht, das sie noch mindestens 20 Minuten weiterbellten. In dieser Nacht habe ich das zweite Mal von Hunden und Schrotflinten geträumt!
Den Rest der Woche bin ich dann wieder in Medgidia gewesen.
Zum Glück kühlte es am Donnerstag ordentlich ab. Von ca. 40°C auf ca. 30°. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal sagen kann: “Heute hatten wir angenehm kühle 30°C.“ Allerdings ist dieser Sommergewöhnlich heiß, auch für Rumänien. Ich hoffe ich kann etwas von der Hitze mit nach Deutschland bringen, wenn ich Anfang August wieder für eine Woche daheim bin.

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