...
Mittlerweile ist der Sommer so richtig in Konstanza angekommen. Was man natürlich besonders in Mamaia bemerkt. Nachts um halb 12 auf dem Weg zur Disco stand ich erstmal im Stau. Mit dem Taxi. Der Taxifahrer konnte einem Leid tun. Zum Glück hat er gleich nen neuen Kunden gefunden.
In Mamaia vorm Casino war dann am Samstagabend richtig viel los. Am Freitagabend wars leider noch recht leer. Allerdings denke ich, dass sich das die nächsten Wochen auch noch ändern wird. Der Freitagabend in der Disco war eher ruhig, genauso wie der Samstagabend. Auch wenn recht viel los war, kein Vergleich zur Woche vorher.
Denn Andrang der Gäste bemerkt man auch am Sonntagnachmittag, wenn man mit dem Auto nach Mamaia fährt. Eigentlich ist die Straße vor den Hotels dann ein sehr langer Parkplatz. Der Strand dafür ist 1a. Wenngleich mir das Wasser etwas zu langsam abfällt nach 50m steht man gerade mal bis zur Hüfte im Wasser. Und beim Schwimmen muss man extrem aufpassen, dass man nicht von einem Jetskifahrer oder einer Jacht überfahren wird. Der Strand ist prinzipiell frei. Lediglich für die Liegen muss man zahlen (ca. 5€/Tag). Dafür kann man sich sogar bei den Kellner Drinks ordern, die einem aus einem der nahen Restaurants gebracht werden. Massage gibt’s auch am Strand. Für 50 RON wird man gut durchgewalkt, habe ich mir sagen lassen. Allerdings werde ich mir in Zukunft dreimal überlegen ob ich Sonntagmittag nach Mamaia fahre. Eben wegen besagtem Stau und sich der daraus ergebenden Wartezeit. Lieber werde ich den Stadtstrand (Plaja Modern) in Konstanza nutzen. Der liegt günstiger, ist auch recht belebt, logischerweise eher von Einheimischen und keinem Bukarester Gesocks ;), in sieht zumindest von oben betrachtet sehr schön aus. Mal genauer betrachten. Ich werde mal, versuchen öfters an eine Kamera zu denken.
Die Arbeitswoche war auch wieder interessant, ich habe mit einem rumänischen Kollegen (sehr nett) ein paar Bögen (Umgangssprachlich auch Kurven genannt) vermessen und dokumentiert. Das Ergebnis werde ich auch mal Fotografieren und hochladen. Leider war es zur der Zeit schweineheiss und wir wurden fast gegrillt auf der Strecke. Immerhin sind wir jeweils ca. 6km gelaufen. Nachmittag waren wir dann aber meist im Büro. Zum Glück habe ich relativ wenige Probleme mit der Wärme hier. Allerdings muss ich sagen, dass das Extreme Wetter von dem man so aus den Nachrichten hört, hier in Konstanza etwas abgeschwächt ist. Durch die Lage am Schwarzen Meer und durch den leichten Wind der hier ständig weht. In Bukarest, obwohl nur 250km entfernt ist es meist deutlich heißer, bis zu 8°C.
Warum Bukarest 2 Millionen Einwohner hat ist mir ein Rätsel. Aber wenn man den Einheimischen glaubt leben da in erster Linie eh nur Gestörte.
Am Freitag wollte ich wieder, wie jeden Tag auf die Baustelle nach Medgidia. Allerdings war schon nach 10km in Valu lui Traian schluss. Nachdem ich da nach dem Stand des Umbauzugs geschaut hatte, ging mein Auto nicht mehr an. Der Starter war leider im Arsch. Kollegen angerufen, Auto angeschoben und ab in die Werkstatt. Den restlichen Tag hab ich dann im Büro verbracht. Leider, denn ich hätte mir auf der Baustelle das Alumnio-Thermic Schweißverfahren anschauen können. Naja, evtl hab ich ja bald wieder ne Gelegenheit dazu.
Das letzte Wochenende begann dann wieder eher ruhig, ein bisschen Grillen, noch ein wenig rum sitzen und dann war’s auch schon 1 Uhr nachts. Den Samstag wollte ich mal zum Strand, leider war das Wetter nit so dolle und ich etwas träge, somit blieb es bei der Terrasse.
Dafür ging am Abend dann wenigsten die Action los. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wir waren mal wieder Paintball spielen, diesmal bei erträglichen Temperaturen und in der Dämmerung. Leider waren die Funzel die das Spielfeld beleuchteten halt doch nur Funzeln und kein Flutlicht. Und da wir auch keine beleuchteten Bälle hatten (die gibt’s wirklich!), war es eher schwierig was zu treffen. Aber es hatte ja jeder die gleichen Vorraussetzungen. War auf jeden Fall sehr spaßig. Insbesondere auch weil sich manche Leute kleine Fauxpas erlaubten, wie zum Beispiel mit Windeln als Sackschutz aufzulaufen. Ehrlich! Lieber die Schmerzen in kauf nehmen, wie mir das Geläster über Wochen anzuhören. Es gibt ja auch andere Möglichkeiten das Hoheitsgebiet zu schützen. Nach dem Spiel tat mir zwar fast alles weh, aber da muss man durch. Also keine Schwäche zeigen und direkt fertig gemacht für die Disko. Diesen Samstag wieder Megalos. So langsam muss ich mal nen anderen Club auftun. Insbesondere auch weil man da gerne mal übers Ohr gehauen wird. Wenn man an die Bar geht und ein Bier bestellt und 10 RON auf den Tisch legt kriegt man oft kein Wechselgeld raus. So dachten manche Kollegen bis letzte Woche das Bier kostet auch 10 RON. Kostet aber nur 6. Ich hab mir nämlich mal die Karte angeschaut und selbiges bemerkt. Danach hab ich die Kohle entweder nur abgezählt hingelegt, oder mit vor mir liegender Karte geordert.
Ansonsten war der Abend doch wieder recht lustig, insbesondere weil der weibliche Teil der Rumänischen Bevölkerung doch eher dazu neigt viel zu tanzen und wenig anzuhaben. Letzteres ist bei den hiesigen Temperaturen recht logisch, bei ersteren möchte man den Einspruch erheben und sagen, „Moment, das ist in Deutschland ja auch so, dass Frauen gerne tanzen“. Stimmt zwar, nur tanzen sie anders und eher selten auf der Theke. Bei einer derselbigen waren wir uns nicht ganz sicher, ob sie jetzt auf Drogen war, oder das ganze „professionell“ betreibt. Hm, das mit der neuen Location muss ich mir vielleicht doch noch mal überlegen ;) Es stellte sich später heraus, das sie halt einfach gerne tanzt und ne ordentliche Ausdauer hat. Die Freundin von nem Kollegen hat sich dann nämlich später mit ihr unterhalten.
Lustig ist es allerdings wenn sie auf die typisch rumänische Art zu „Manele“ tanzen. Das hat dann was von Volkstanz, wenn man sich im Kreis aufstellt und an den erhobenen Händen fasst. Dazu noch die arabischen Klänge von Manele und man kommt sich vor wie auf einer arabischen Hochzeit.
Zum Thema Hochzeit ist noch zu erwähnen, das es locker mal passieren kann, dass man eine Frau im Brautkleid in der Disko begegnet. Anscheinend wird hier gerne die Hochzeitsfeier zu Ende gefeiert. Den Sonntag wollte ich eigentlich mit nem Kollegen zum Stadtstrand, allerdings hat das auf Grund von Abstimmungsschwierigkeiten nicht geklappt.
Die Arbeitswoche begann dann wieder gewöhnlich und ohne besondere Vorkommnisse.
Am Mittwoch bin ich dann bei den hier herrschenden Temperaturen 11km über die Strecke gelaufen um dort einige Sachen zu vermessen und zu dokumentieren. Danach war ich richtig durch. Und nen leichten Sonnenbrand hatte ich auch. Aber nach so nem Tag kann man 1a schlafen.
Auf dem Heimweg sind mir dann wieder einige Personen auf gefallen die mit Schlüsseln am Straßenrand stehen und die diese den vorbeifahrenden Autos präsentieren. Auf Nachfrage bei Kollegen stellte sich dann heraus, dass es Leute sind die ihre Zimmer an Urlauber vermieten wollen. Überhaupt wird hier so einiges am Straßenrand verkauft. Wobei ich nicht sicher bin ob das erlaubt ist oder nicht. Jemand der einen Fisch verkaufen wollte, deute zum Beispiel nur die Länge desselbigen an und zeigte nicht den Fisch. Und angeblich ist das illegal, deswegen hatte er seinen Fang nicht präsentiert. Mir wurde zumindest gesagt das er einen Fisch verkaufen will und nix anderes.
Ein paar Zigeunerfrauen scheint das mit der Illegalität nicht zu jucken, die verkaufen oft die Unterschiedlichsten Dinge am Straßenrand. Ich habe da schon Gläser, Obstbäumchen, Reisigbesen usw. gesehen.
Und natürlich gibt’s auch einige Frauen die sich selbst verkaufen wollen. Wobei das in Rumänien im Gegensatz zu Deutschland offiziell verboten ist.
Leute die am Straßenrand stehen und eine Handbewegung machen die in etwa so aussieht als würde man einen auffordern langsamer zu machen sind allerdings Tramper. Das hat am Anfang doch schon irritiert.
In Mamaia vorm Casino war dann am Samstagabend richtig viel los. Am Freitagabend wars leider noch recht leer. Allerdings denke ich, dass sich das die nächsten Wochen auch noch ändern wird. Der Freitagabend in der Disco war eher ruhig, genauso wie der Samstagabend. Auch wenn recht viel los war, kein Vergleich zur Woche vorher.
Denn Andrang der Gäste bemerkt man auch am Sonntagnachmittag, wenn man mit dem Auto nach Mamaia fährt. Eigentlich ist die Straße vor den Hotels dann ein sehr langer Parkplatz. Der Strand dafür ist 1a. Wenngleich mir das Wasser etwas zu langsam abfällt nach 50m steht man gerade mal bis zur Hüfte im Wasser. Und beim Schwimmen muss man extrem aufpassen, dass man nicht von einem Jetskifahrer oder einer Jacht überfahren wird. Der Strand ist prinzipiell frei. Lediglich für die Liegen muss man zahlen (ca. 5€/Tag). Dafür kann man sich sogar bei den Kellner Drinks ordern, die einem aus einem der nahen Restaurants gebracht werden. Massage gibt’s auch am Strand. Für 50 RON wird man gut durchgewalkt, habe ich mir sagen lassen. Allerdings werde ich mir in Zukunft dreimal überlegen ob ich Sonntagmittag nach Mamaia fahre. Eben wegen besagtem Stau und sich der daraus ergebenden Wartezeit. Lieber werde ich den Stadtstrand (Plaja Modern) in Konstanza nutzen. Der liegt günstiger, ist auch recht belebt, logischerweise eher von Einheimischen und keinem Bukarester Gesocks ;), in sieht zumindest von oben betrachtet sehr schön aus. Mal genauer betrachten. Ich werde mal, versuchen öfters an eine Kamera zu denken.
Die Arbeitswoche war auch wieder interessant, ich habe mit einem rumänischen Kollegen (sehr nett) ein paar Bögen (Umgangssprachlich auch Kurven genannt) vermessen und dokumentiert. Das Ergebnis werde ich auch mal Fotografieren und hochladen. Leider war es zur der Zeit schweineheiss und wir wurden fast gegrillt auf der Strecke. Immerhin sind wir jeweils ca. 6km gelaufen. Nachmittag waren wir dann aber meist im Büro. Zum Glück habe ich relativ wenige Probleme mit der Wärme hier. Allerdings muss ich sagen, dass das Extreme Wetter von dem man so aus den Nachrichten hört, hier in Konstanza etwas abgeschwächt ist. Durch die Lage am Schwarzen Meer und durch den leichten Wind der hier ständig weht. In Bukarest, obwohl nur 250km entfernt ist es meist deutlich heißer, bis zu 8°C.
Warum Bukarest 2 Millionen Einwohner hat ist mir ein Rätsel. Aber wenn man den Einheimischen glaubt leben da in erster Linie eh nur Gestörte.
Am Freitag wollte ich wieder, wie jeden Tag auf die Baustelle nach Medgidia. Allerdings war schon nach 10km in Valu lui Traian schluss. Nachdem ich da nach dem Stand des Umbauzugs geschaut hatte, ging mein Auto nicht mehr an. Der Starter war leider im Arsch. Kollegen angerufen, Auto angeschoben und ab in die Werkstatt. Den restlichen Tag hab ich dann im Büro verbracht. Leider, denn ich hätte mir auf der Baustelle das Alumnio-Thermic Schweißverfahren anschauen können. Naja, evtl hab ich ja bald wieder ne Gelegenheit dazu.
Das letzte Wochenende begann dann wieder eher ruhig, ein bisschen Grillen, noch ein wenig rum sitzen und dann war’s auch schon 1 Uhr nachts. Den Samstag wollte ich mal zum Strand, leider war das Wetter nit so dolle und ich etwas träge, somit blieb es bei der Terrasse.
Dafür ging am Abend dann wenigsten die Action los. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wir waren mal wieder Paintball spielen, diesmal bei erträglichen Temperaturen und in der Dämmerung. Leider waren die Funzel die das Spielfeld beleuchteten halt doch nur Funzeln und kein Flutlicht. Und da wir auch keine beleuchteten Bälle hatten (die gibt’s wirklich!), war es eher schwierig was zu treffen. Aber es hatte ja jeder die gleichen Vorraussetzungen. War auf jeden Fall sehr spaßig. Insbesondere auch weil sich manche Leute kleine Fauxpas erlaubten, wie zum Beispiel mit Windeln als Sackschutz aufzulaufen. Ehrlich! Lieber die Schmerzen in kauf nehmen, wie mir das Geläster über Wochen anzuhören. Es gibt ja auch andere Möglichkeiten das Hoheitsgebiet zu schützen. Nach dem Spiel tat mir zwar fast alles weh, aber da muss man durch. Also keine Schwäche zeigen und direkt fertig gemacht für die Disko. Diesen Samstag wieder Megalos. So langsam muss ich mal nen anderen Club auftun. Insbesondere auch weil man da gerne mal übers Ohr gehauen wird. Wenn man an die Bar geht und ein Bier bestellt und 10 RON auf den Tisch legt kriegt man oft kein Wechselgeld raus. So dachten manche Kollegen bis letzte Woche das Bier kostet auch 10 RON. Kostet aber nur 6. Ich hab mir nämlich mal die Karte angeschaut und selbiges bemerkt. Danach hab ich die Kohle entweder nur abgezählt hingelegt, oder mit vor mir liegender Karte geordert.
Ansonsten war der Abend doch wieder recht lustig, insbesondere weil der weibliche Teil der Rumänischen Bevölkerung doch eher dazu neigt viel zu tanzen und wenig anzuhaben. Letzteres ist bei den hiesigen Temperaturen recht logisch, bei ersteren möchte man den Einspruch erheben und sagen, „Moment, das ist in Deutschland ja auch so, dass Frauen gerne tanzen“. Stimmt zwar, nur tanzen sie anders und eher selten auf der Theke. Bei einer derselbigen waren wir uns nicht ganz sicher, ob sie jetzt auf Drogen war, oder das ganze „professionell“ betreibt. Hm, das mit der neuen Location muss ich mir vielleicht doch noch mal überlegen ;) Es stellte sich später heraus, das sie halt einfach gerne tanzt und ne ordentliche Ausdauer hat. Die Freundin von nem Kollegen hat sich dann nämlich später mit ihr unterhalten.
Lustig ist es allerdings wenn sie auf die typisch rumänische Art zu „Manele“ tanzen. Das hat dann was von Volkstanz, wenn man sich im Kreis aufstellt und an den erhobenen Händen fasst. Dazu noch die arabischen Klänge von Manele und man kommt sich vor wie auf einer arabischen Hochzeit.
Zum Thema Hochzeit ist noch zu erwähnen, das es locker mal passieren kann, dass man eine Frau im Brautkleid in der Disko begegnet. Anscheinend wird hier gerne die Hochzeitsfeier zu Ende gefeiert. Den Sonntag wollte ich eigentlich mit nem Kollegen zum Stadtstrand, allerdings hat das auf Grund von Abstimmungsschwierigkeiten nicht geklappt.
Die Arbeitswoche begann dann wieder gewöhnlich und ohne besondere Vorkommnisse.
Am Mittwoch bin ich dann bei den hier herrschenden Temperaturen 11km über die Strecke gelaufen um dort einige Sachen zu vermessen und zu dokumentieren. Danach war ich richtig durch. Und nen leichten Sonnenbrand hatte ich auch. Aber nach so nem Tag kann man 1a schlafen.
Auf dem Heimweg sind mir dann wieder einige Personen auf gefallen die mit Schlüsseln am Straßenrand stehen und die diese den vorbeifahrenden Autos präsentieren. Auf Nachfrage bei Kollegen stellte sich dann heraus, dass es Leute sind die ihre Zimmer an Urlauber vermieten wollen. Überhaupt wird hier so einiges am Straßenrand verkauft. Wobei ich nicht sicher bin ob das erlaubt ist oder nicht. Jemand der einen Fisch verkaufen wollte, deute zum Beispiel nur die Länge desselbigen an und zeigte nicht den Fisch. Und angeblich ist das illegal, deswegen hatte er seinen Fang nicht präsentiert. Mir wurde zumindest gesagt das er einen Fisch verkaufen will und nix anderes.
Ein paar Zigeunerfrauen scheint das mit der Illegalität nicht zu jucken, die verkaufen oft die Unterschiedlichsten Dinge am Straßenrand. Ich habe da schon Gläser, Obstbäumchen, Reisigbesen usw. gesehen.
Und natürlich gibt’s auch einige Frauen die sich selbst verkaufen wollen. Wobei das in Rumänien im Gegensatz zu Deutschland offiziell verboten ist.
Leute die am Straßenrand stehen und eine Handbewegung machen die in etwa so aussieht als würde man einen auffordern langsamer zu machen sind allerdings Tramper. Das hat am Anfang doch schon irritiert.
Petzi_der_Baer - 5. Jul, 08:07