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Nachdem ich jetzt 3 Monate in Los 3, Bahnsteige, Bahnhofsgebäude usw., war, bin ich jetzt ins Los 1 gewechselt. Diese Abteilung ist für den direkten Gleisbau zuständig. In der ersten Woche war es auch sofort sehr interessant. Wir haben uns mehrere Großmaschinen angesehen. Unter anderem eine Stopfmaschine, eine Schweißmaschine, einen Umbauzug und eine RPM.
Die Stopfmaschine begradigt das Gleis, verdichtet den Schotter unter dem Gleis und hebt das Gleis an.
Die Schweißmaschine war auch interessant, mit Hilfe von elektrischem Strom wurden die Schienen in wenigen Minuten zusammengeschweißt. Mehr oder weniger vollautomatisch. Lediglich die Kontaktpunkte müssen vorbereitet und die Schiene ausgerichtet werden.
Ein Highlight war der Umbauzug. Ein 500 Tonnen Monster das sich wie eine Raupe den Schienestrang entlang schiebt und vollautomatisch Schienen und Schwellen austauscht. Mit einer Leistung von ca. 1000m am Tag.
Ein weiteres Highlight war die RPM, die teuerste Maschine die hier im Einsatz ist.
Sie kostet ca. 50000 € am Tag. Insgesamt gibt es Weltweit nur 3 solche Giganten. Der Prototyp ist hier in Rumänien im Einsatz. Das Gewicht der RPM beträgt wie beim Umbauzug ca. 500t. Dazu kommen noch Hilfsfahrzeuge zum Materialtransport. Und Material wird erheblich verbraucht. Überall entlang der Strecke sind gewaltige Schotterberge die von der RPM verbraucht werden.
Die RPM tauscht alten Schotter und, falls vorhanden alte PSS aus, und baut beides wieder ein. Gleichzeitig wird der alte Schotter recycelt und wieder mit eingebaut. PSS ist die Planumschutzschicht, eine Mischung aus Sand und Schotter, die verhindert, dass die oberste Schotterschicht im Erdreich (Planum) einsinkt und sie dient auch zu allgemeinen Stabilisierung der Fahrstrecke. Zusätzlich werden noch unter die PSS eine Lage Geotextilien und Geogitter eingebracht. Der Schotter und die PSS werden mit Hilfe zweier Umlaufender Schaufelketten ausgetauscht. Diese werden unter dem, durch das von der RPM hochgezogenen Gleis, hindurchgeführt. Im Anschluss wird dann das neue Material eingebracht, verdichtet und das gesamte Gleis wird mit einer einbauten Stopfmaschine in seine endgültige Lage versetzt.
Erstaunlich war für mich das diese Maschine von Umweltministerium unterstützt wird, was allerdings bei genauer Betrachtung sinnvoll ist, das sie im erheblichem Umfang LKW Verkehr und Schotter spart. Der LKW Verkehr wird dadurch verringert, dass die Maschine direkt aus dem Gleis versorgt wird. Des Weiteren wird durch den eingebauten Recycler einiges an Material eingespart.
Auf jeden Fall ist es extrem beeindruckend, wenn man sieht wie sich die RPM einer Raupe gleich übers Gleiß schiebt.
Ansonsten waren die letzten beiden Wochen auch noch interessant. Unter der Woche gehen wir des Öfteren auf ein Bier oder Radler in unsere Stammkneipe. Radler ist immer wieder witzig, weil das hier keiner kennt. Ich muss mir dann immer eine Sprite und ein Bier bestellen und mix das dann. Die Bedienungen gucken dann oft recht ungläubig.
Das vorletzte Wochenende waren wir Freitag im La Gogaracha (keine Ahnung ob ich das jetzt richtig geschrieben habe, ich glaubs nit). Das ist eine Beachbar/Club. Der Abend war im Gesamten allerdings etwas träge. Wobei ich mich trotzdem amüsiert habe.
Denn Samstagnachmittag hab ich dann fast komplett verpennt, obwohl ich eigentlich genug geschlafen hatte war ich nachmittags so müde, dass ich noch mal 3 Stunden gepennt habe.
Am Abend sind wir dann wieder nach Mamaia. Allerdings war es eine ziemliche Odyssey. In Constanta waren schon viele Clubs geschlossen, weil sich das Leben im Sommer in Mamaia abspielt. In Mamaia war allerdings auch noch nicht so viel los, weil die Saison noch nicht richtig begonnen hat. Dadurch sind wir durch 5 oder 6 Clubs getingelt, bzw schon am Eingang gescheitert, weil der Club noch zu war. Das Ganze natürlich im Taxi. Irgendwann sind wir dann in eine Freiluft Cocktailbar. Die war recht chillig. Ich bin dann noch mit jemand ins Megalos, da war allerdings auch noch nit sooo die Hölle los. Trotzdem war es dann 3 Uhr bis ich daheim war.
Den Sonntag sind wir dann zum Grillen und chillen an den Strand nach Corbu gefahren. Das liegt etwas nördlich von Mamaia. Dort sind nur wenige Leute zu finden und man hat sehr viel Ruhe am Strand. Noch weiter nördlich kann es sein, dass man niemanden mehr am Strand sieht. Der Strand ist von guter Qualität. Es gibt zwar bis Grünzeugs und Muscheln, aber kaum Müll. Das Wasser war noch recht kühl, aber angenehm. Cool war wie irgendwann ein Junge auf einem Pferd vorbei ritt. Gegen 5 sind wir dann wieder Richtung Constanta gefahren. Und prompt in eine Stau. Denn gibt’s aber im Sommer jeden Tag um diese Zeit. Einfach zu viele Touristen in der Stadt.
Am Donnerstagabend war ein weiteres Highlight angesagt. Es war ARGE Feier im Weingut Murfatlar. Dem Weingut Rumäniens. Insgesamt waren ca. 120 Personen anwesend, unter anderem von der CFR, den Tocherfirmen, Balfour Beatty und Alcatel, sowie von den Bauüberwachern von PCI.
Das Essen war wenig spektakulär, dafür war der Wein allerdings Spitzenklasse. Die Feier begann um 17 Uhr und ging bis ca. 1 Uhr. Ingesamt wurden ca. 2 Flaschen pro Person geleert. Ich war Verhältnismäßig fit. Allerdings hatte ich im Verlauf des Abends auch meine 2 Flaschen geschafft. Schätze ich. Andere hat es allerdings sehr übel erwischt. Irgendwann bin ich mit ein paar Freunden auf eine Dachterasse und wir haben die Aussicht genossen und locker diskuiert. Ich und noch ein anderer haben ein bischen die rumänischen Rumänen mit eine paar Bemerkungen über Ungarn provoziert. Was dieses Thema angeht sind die Rumänen sehr, sehr empfindlich. Genauso wie beim Thema Homosexualität.
Auf jeden Fall entwickelte sich eine lebhafte, aber witzige, Diskussion und irgendwann musste ich einen Rumänen trösten, weil der mit den Nerven am Ende war. Irgendwie dachte er, er wird jetzt gefeuert, weil er zuviel Deutsche beleidigt hat. Dabei hat er glaube ich noch nicht mal wen beleidigt, abgesehen von den Ungarn.
Im war das am nächsten Tag total peinlich.
Nachdem sich so einige Leute kleinere Peinlichkeiten geleistet hatten, ich war zum Glück nicht darunter, ging es dann mit dem Minibus nach Hause. Die Busfahrt dauert etwas länger, weil wir unter anderem einen Kollegen in sein Zimmer tragen mussten.
Alles in allem eine geile Feier.
Am nächsten Tag bin ich dann wieder um 8 im Büro erschienen, aber alles in allem haben doch ein paar Leute gefehlt. Kein Wunder.
Den Freitagabend haben wir dann bei uns auf der Terrasse gegrillt und Olafs Geburtstag gefeiert.
Den Samtag wollten wir eigentlich ein bisschen an den Strand nach Mamaia, aber durch widrige Umstände, unter anderem einem plötzlichem Umzug eines Kollegen, wurde das vereitelt. Ich hab mich dann an den Strand in die Nähe unseres Hauses gelegt. Allerdings nit so arg lang.
Der Abend schienen dann zuerst eine Katastrophe werden, weile viele eher kaputt waren, dann sind wir aber doch ins Megalos gegangen und ich hatte viel Spass *g* Da ging richtig die Post ab. Irgendwann stand ich an der Bar, auf der Theke tanzen weiblich Gäste, links und rechts von mir auch. Als dann eine Rumänin mit mir das Flirten anfing, war ich dann doch leicht überfordert. Gefallen hat´s mir aber trotzdem. Irgendwann um 4 war ich dann total kaputt daheim.
Denn Sonntag waren wir erst am Strand in Mamaia und am Abend hab ich mit 2 Kollegen eine Runde Siedler gespielt.
Auf dem Weg zur Wohnung des Kollegen hab ich einen Mega Wolkenbruch erlebt. Inklusive Hagel und überfluteter Strassen. Leider hatte ich meine Kamera nicht mit. Auf den Strassen waren richtige Sturzbäche unterwegs. Die meisten Autos sind stehen geblieben, für meinen Jeep war das allerdings kein Problem. Pech hatte der Cabriofahrer (neuer Mercedes) dessen Verdeck nicht zuging.
P.S. Ich versuche auch mal neue Bilder hochzuladen.
Die Stopfmaschine begradigt das Gleis, verdichtet den Schotter unter dem Gleis und hebt das Gleis an.
Die Schweißmaschine war auch interessant, mit Hilfe von elektrischem Strom wurden die Schienen in wenigen Minuten zusammengeschweißt. Mehr oder weniger vollautomatisch. Lediglich die Kontaktpunkte müssen vorbereitet und die Schiene ausgerichtet werden.
Ein Highlight war der Umbauzug. Ein 500 Tonnen Monster das sich wie eine Raupe den Schienestrang entlang schiebt und vollautomatisch Schienen und Schwellen austauscht. Mit einer Leistung von ca. 1000m am Tag.
Ein weiteres Highlight war die RPM, die teuerste Maschine die hier im Einsatz ist.
Sie kostet ca. 50000 € am Tag. Insgesamt gibt es Weltweit nur 3 solche Giganten. Der Prototyp ist hier in Rumänien im Einsatz. Das Gewicht der RPM beträgt wie beim Umbauzug ca. 500t. Dazu kommen noch Hilfsfahrzeuge zum Materialtransport. Und Material wird erheblich verbraucht. Überall entlang der Strecke sind gewaltige Schotterberge die von der RPM verbraucht werden.
Die RPM tauscht alten Schotter und, falls vorhanden alte PSS aus, und baut beides wieder ein. Gleichzeitig wird der alte Schotter recycelt und wieder mit eingebaut. PSS ist die Planumschutzschicht, eine Mischung aus Sand und Schotter, die verhindert, dass die oberste Schotterschicht im Erdreich (Planum) einsinkt und sie dient auch zu allgemeinen Stabilisierung der Fahrstrecke. Zusätzlich werden noch unter die PSS eine Lage Geotextilien und Geogitter eingebracht. Der Schotter und die PSS werden mit Hilfe zweier Umlaufender Schaufelketten ausgetauscht. Diese werden unter dem, durch das von der RPM hochgezogenen Gleis, hindurchgeführt. Im Anschluss wird dann das neue Material eingebracht, verdichtet und das gesamte Gleis wird mit einer einbauten Stopfmaschine in seine endgültige Lage versetzt.
Erstaunlich war für mich das diese Maschine von Umweltministerium unterstützt wird, was allerdings bei genauer Betrachtung sinnvoll ist, das sie im erheblichem Umfang LKW Verkehr und Schotter spart. Der LKW Verkehr wird dadurch verringert, dass die Maschine direkt aus dem Gleis versorgt wird. Des Weiteren wird durch den eingebauten Recycler einiges an Material eingespart.
Auf jeden Fall ist es extrem beeindruckend, wenn man sieht wie sich die RPM einer Raupe gleich übers Gleiß schiebt.
Ansonsten waren die letzten beiden Wochen auch noch interessant. Unter der Woche gehen wir des Öfteren auf ein Bier oder Radler in unsere Stammkneipe. Radler ist immer wieder witzig, weil das hier keiner kennt. Ich muss mir dann immer eine Sprite und ein Bier bestellen und mix das dann. Die Bedienungen gucken dann oft recht ungläubig.
Das vorletzte Wochenende waren wir Freitag im La Gogaracha (keine Ahnung ob ich das jetzt richtig geschrieben habe, ich glaubs nit). Das ist eine Beachbar/Club. Der Abend war im Gesamten allerdings etwas träge. Wobei ich mich trotzdem amüsiert habe.
Denn Samstagnachmittag hab ich dann fast komplett verpennt, obwohl ich eigentlich genug geschlafen hatte war ich nachmittags so müde, dass ich noch mal 3 Stunden gepennt habe.
Am Abend sind wir dann wieder nach Mamaia. Allerdings war es eine ziemliche Odyssey. In Constanta waren schon viele Clubs geschlossen, weil sich das Leben im Sommer in Mamaia abspielt. In Mamaia war allerdings auch noch nicht so viel los, weil die Saison noch nicht richtig begonnen hat. Dadurch sind wir durch 5 oder 6 Clubs getingelt, bzw schon am Eingang gescheitert, weil der Club noch zu war. Das Ganze natürlich im Taxi. Irgendwann sind wir dann in eine Freiluft Cocktailbar. Die war recht chillig. Ich bin dann noch mit jemand ins Megalos, da war allerdings auch noch nit sooo die Hölle los. Trotzdem war es dann 3 Uhr bis ich daheim war.
Den Sonntag sind wir dann zum Grillen und chillen an den Strand nach Corbu gefahren. Das liegt etwas nördlich von Mamaia. Dort sind nur wenige Leute zu finden und man hat sehr viel Ruhe am Strand. Noch weiter nördlich kann es sein, dass man niemanden mehr am Strand sieht. Der Strand ist von guter Qualität. Es gibt zwar bis Grünzeugs und Muscheln, aber kaum Müll. Das Wasser war noch recht kühl, aber angenehm. Cool war wie irgendwann ein Junge auf einem Pferd vorbei ritt. Gegen 5 sind wir dann wieder Richtung Constanta gefahren. Und prompt in eine Stau. Denn gibt’s aber im Sommer jeden Tag um diese Zeit. Einfach zu viele Touristen in der Stadt.
Am Donnerstagabend war ein weiteres Highlight angesagt. Es war ARGE Feier im Weingut Murfatlar. Dem Weingut Rumäniens. Insgesamt waren ca. 120 Personen anwesend, unter anderem von der CFR, den Tocherfirmen, Balfour Beatty und Alcatel, sowie von den Bauüberwachern von PCI.
Das Essen war wenig spektakulär, dafür war der Wein allerdings Spitzenklasse. Die Feier begann um 17 Uhr und ging bis ca. 1 Uhr. Ingesamt wurden ca. 2 Flaschen pro Person geleert. Ich war Verhältnismäßig fit. Allerdings hatte ich im Verlauf des Abends auch meine 2 Flaschen geschafft. Schätze ich. Andere hat es allerdings sehr übel erwischt. Irgendwann bin ich mit ein paar Freunden auf eine Dachterasse und wir haben die Aussicht genossen und locker diskuiert. Ich und noch ein anderer haben ein bischen die rumänischen Rumänen mit eine paar Bemerkungen über Ungarn provoziert. Was dieses Thema angeht sind die Rumänen sehr, sehr empfindlich. Genauso wie beim Thema Homosexualität.
Auf jeden Fall entwickelte sich eine lebhafte, aber witzige, Diskussion und irgendwann musste ich einen Rumänen trösten, weil der mit den Nerven am Ende war. Irgendwie dachte er, er wird jetzt gefeuert, weil er zuviel Deutsche beleidigt hat. Dabei hat er glaube ich noch nicht mal wen beleidigt, abgesehen von den Ungarn.
Im war das am nächsten Tag total peinlich.
Nachdem sich so einige Leute kleinere Peinlichkeiten geleistet hatten, ich war zum Glück nicht darunter, ging es dann mit dem Minibus nach Hause. Die Busfahrt dauert etwas länger, weil wir unter anderem einen Kollegen in sein Zimmer tragen mussten.
Alles in allem eine geile Feier.
Am nächsten Tag bin ich dann wieder um 8 im Büro erschienen, aber alles in allem haben doch ein paar Leute gefehlt. Kein Wunder.
Den Freitagabend haben wir dann bei uns auf der Terrasse gegrillt und Olafs Geburtstag gefeiert.
Den Samtag wollten wir eigentlich ein bisschen an den Strand nach Mamaia, aber durch widrige Umstände, unter anderem einem plötzlichem Umzug eines Kollegen, wurde das vereitelt. Ich hab mich dann an den Strand in die Nähe unseres Hauses gelegt. Allerdings nit so arg lang.
Der Abend schienen dann zuerst eine Katastrophe werden, weile viele eher kaputt waren, dann sind wir aber doch ins Megalos gegangen und ich hatte viel Spass *g* Da ging richtig die Post ab. Irgendwann stand ich an der Bar, auf der Theke tanzen weiblich Gäste, links und rechts von mir auch. Als dann eine Rumänin mit mir das Flirten anfing, war ich dann doch leicht überfordert. Gefallen hat´s mir aber trotzdem. Irgendwann um 4 war ich dann total kaputt daheim.
Denn Sonntag waren wir erst am Strand in Mamaia und am Abend hab ich mit 2 Kollegen eine Runde Siedler gespielt.
Auf dem Weg zur Wohnung des Kollegen hab ich einen Mega Wolkenbruch erlebt. Inklusive Hagel und überfluteter Strassen. Leider hatte ich meine Kamera nicht mit. Auf den Strassen waren richtige Sturzbäche unterwegs. Die meisten Autos sind stehen geblieben, für meinen Jeep war das allerdings kein Problem. Pech hatte der Cabriofahrer (neuer Mercedes) dessen Verdeck nicht zuging.
P.S. Ich versuche auch mal neue Bilder hochzuladen.
Petzi_der_Baer - 20. Jun, 20:08