Donnerstag, 10. Mai 2007

...

Nachdem alle die ganze Woche etwas mitgenommen waren vom 1. Mai war die weitere Woche dann eher ruhig. Nur etwas Essen gehen und ein bisschen in den Pub. Wenn es interessiert, der Stammpub von mir, ist unter www.timespub.ro zu finden. Allerdings wird die Seite eher schlecht up to date gehalten. Das Wochenende war im gesamten Ok, der Club vom Samstag hatte zwar einen unausprechlichen Namen, Mo… irgendwas, aber war dafür ein guter Schuppen. Musik war erträglich, Preise hat zwar deutsches Niveau (glaub ich) aber dafür war das Publikum gut. Und der Club war gut gefüllt.
Interessant war wieder zu sehen wie die Rumänen sich so kleiden wenn sie ausgehen( und auch sonst). Bei den Typen war wieder alles dabei, vom Trainingsanzug (anscheinend zählt der hier als Businessanzug, in Clubs hab ich den zwar selten gesehen, dafür um so öfter in , auch durchaus guten, Restaurants) über normale Kleidung bis zum Anzug. Die Frauen hingegen sind fast immer 1a gekleidet. Zumindest in den Läden die wir besuchen. Auf der Strasse, oder auf dem Dorf ist das allerdings auch anders. Wie in fast allem in Rumänien ist hier die Bandbreite deutlich weiter wie in Deutschland. So kann es passieren das man auf einem sehr belebten Innenstadtplatz eine Frau im Bademantel (rosa mit Blümchen) und darunter Leggins sieht. Und neben dran steht eine Frau im Businesskostüm.
Wobei man aber bemerken muss, dass für viele dieser abenteuerlichen Kombinationen (Bademantel) vor allem die Zigeuner verantwortlich sind. Wobei die normale Rumänin, und auch die Rumänen), anscheinend auch gerne mal bunt trägt.
Weiterhin erwähnenswert ist, dass ich in Constanta bisher mehr High Heels gesehen habe, wie in einem Jahr in Deutschland. Das ist vor allem deswegen bemerkenswert, weil die Gehsteige hier in einem sehr bedauerlichen Zustand sind. Mich würde nicht wundern, wenn die rumänischen Kliniken weltweit führend wären, was Bänderrisse angeht.
Ein weiterer Unterschied zu Deutschland ist, das sich die Frauen deutlich mehr schminken. Sowohl in der Menge des Make Ups pro Gesicht, als auch zu welcher Zeit. Um eine ungeschminkte Rumänin zu sehen, muss man schon sehr aufmerksam sein. Ob es ein Vorteil ist, sei mal dahingestellt.
Der Sonntag war dann wieder sehr ruhig. Dienstag bin ich dann kurzfristig mit Ainur nach Bukarest zu einem Meeting gefahren. Das Meeting war allerdings fürn Arsch. Vermutlich auch dann, wenn wir nicht eine Stunde zu spät gekommen wären. Bei einer Stunde und 15 Minuten Gesamtlänge. Die Verspätung wäre allerdings locker zu vermeiden gewesen, wenn Ainur nicht 1 Stunde verschlafen hätte, wir uns auf dem Weg durch Bukarest nicht auf einem Kollegen von Balfour Beatty verlassen hätten und wir nicht noch 45 Minuten im Ministerium hätten warten müssen, weil wir keine Passierscheine hatten.
Bei der Fahrt durch Bukarest ist mir wieder aufgefallen, dass der Rumäne ständig versucht, mangelnde Planung, Sorgfalt und Vorausdenken durch persönliche Kontakte auszugleichen.
Eine Karte mitzunehmen und vorher mal reinzuschauen wäre ja wirklich nicht zu schwer gewesen. Haben wir zwei Praktikanten ja auch geschafft, wie wir das letzte Mal in Bukarest waren. Und wir waren, glaube ich, doppelt so schnell am Bahnhof. Ich hab mich allerdings auch drauf verlassen das Ainur sich auskennt. Man darf halt nicht alles glauben was man so hört. Ein riesiger Unterschied im Vergleich zu Deutschland ist, wie oft die Fahrer nach dem Weg fragen, zumindest meiner. Zeitweise haben wir an jeder Kreuzung gefragt. JEDER!! Einmal auch bei 70 km/h den Fahrer im Nachbarfahrzeug. Immerhin war die Straße da zweispurig. *g*
Nach dem das Meeting dann beendet war sind wir dann noch bei alten Bekannten von Ainur vorbei gefahren. Ich glaub, der kennt sogar auf dem Mond jemanden. Dort gab es dann auch was zu essen. Zudem durfte ich auch eine Radioreparaturwerkstatt begutachten. Das Chaos MUSS neu definiert werden.
Anschließend sind wir Richtung Campina aufgebrochen wo wir die Nacht verbringen sollten um am nächsten Tag wieder mal Fertigteile zu zählen. Nach leichten Problemen ein Zimmer zu finden, sind wir allerdings 1a untergekommen. In einer kleinen Privatpension. Sehr sauber, freundliche Leute und gutes Essen für einen günstigen Preis (auch wenn es auf die Firma ging). Campina hat mich diesmal auch sehr erstaunt, es ist mir das letzte Mal nicht so aufgefallen, aber die gesamte Gegend hat mich sehr an Deutschland erinnert. Alles sehr sauber, kaum Müll auf den Straßen, die Häuser alle in einem tadellosem Zustand und auch vom Stil her mehr „Deutsch“. Kein Vergleich zur Dobrudscha. Das wurde mir zwar immer gesagt, dass der Süden ganz anders ist wie die Gegend an den Karpaten und nördlich davon, aber man muss es doch gesehen haben um es zu glauben.
Die Zählung der Fertigteile am nächsten war dann wiederum sehr fix erledigt. Ein bisschen gefreut hat es mich wie ich mit meiner Prognose recht behalten sollte, das wir um 11 aus Campina raus sind, etwas Stau in Bukarest haben werden und um ca. 16-17 Uhr wieder in Constanta sind. Es hat genau gepasst. Ainur hatte mit mehr Zeit gerechnet (erstaunlicherweise nicht mit weniger).
Der Donnerstag verlief dann wieder absolut normal und ich hoffe dass ich ab Freitagmittag für ein paar Tage wieder in Deutschland bin. Auch wenn es mir hier sehr viel Spass macht ist es doch schön mal wieder in der Heimat zu sein.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Menü

Aktuelle Beiträge

Aufgrund fehlender Interessantheit...
Aufgrund fehlender Interessantheit (schreibt man das...
Petzi_der_Baer - 26. Jul, 16:41
Mittlerweile ist der...
Mittlerweile ist der Sommer so richtig in Konstanza...
Petzi_der_Baer - 5. Jul, 08:07
öh, keine ahnung wie...
öh, keine ahnung wie das mit myspace geht glaub man...
Petzi_der_Baer - 20. Jun, 20:10
Nachdem ich jetzt 3 Monate...
Nachdem ich jetzt 3 Monate in Los 3, Bahnsteige, Bahnhofsgebäude...
Petzi_der_Baer - 20. Jun, 20:08
Huhu
So, diesmal bin ich grad am Essen. Pizza vor mir, Blog...
Cusack - 13. Jun, 19:50

Links

Suche

 

Status

Online seit 6630 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 26. Jul, 16:41

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren